| meine Mami spricht | 9. und 10. Monat
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14.1.2004 | Heute war ich mit Remo mal wieder beim Arzt für eine normale Kontrolle. Und: Der Arzt war sehr zufrieden mit uns und meinte, wenn alle Frühchen so wenige Probleme machen würde wie meiner, könnte er seinen Job glatt an den Nagel hängen. Hoffen wir nur, dass weiterhin alles so gut bleibt wie bisher. Nun auch mal wieder aktuelle Daten von Remo: Mein Kleiner ist jetzt tatsächlich auch schon 60 cm gross und knapp 5,6 Kilos schwer. Hallelujah, nun hat Remo endlich die Grösse erreicht, die andere schon bei der Geburt hatten. Hui, nun mach ich endlich das Kreuz an die Decke, von jetzt an ist mein Kleiner nicht mehr ein Kleiner. Nun ja doch, ein ganz klein wenig doch noch. Mehr als 98% aller männlichen August-Babies sind grösser als Remo - mein Kleiner, sorry wollte sagen mein Grosser, fällt immer noch durch alle Statistiken. Aber eben, er darf seinen eigenen Rhythmus haben, das muss ich ihm lassen. Einen kleinen Wertmutstropfen hatte der Arztbesuch heute dennoch: Der Arzt bestätigte meine Befürchtungen. Remo hat seit Wochen extrem trockene Haut, am Hinterkopf rauht sie richtig auf und ist auch schon leicht gerötet. Tja, mein Kleiner (Grosser) hat jetzt eine leichte Neurodermitis. Nun muss ich ihn ein paar Tage lang mit Cortison-Salber einreiben. Und dann schauen wir mal, wie sich dies weiter entwickelt. Und: Der Arzt meinte so nebenbei auch noch, dass Remo leicht schielen würde. Keine Ahnung, wie man das denn mal behandeln muss, aber auch hier werden wir wohl durchmüssen.
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| 24.1.2004 | Weils das letzte Mal so schön war, lass ich heue mal wieder meinen Sohn selber schreiben: Meine Mami hat in der letzten Zeit ab und zu ein bisschen Kopfweh, so schreib ich jetzt mal wieder Neuigkeiten über mich. Also: Gestern waren wir bei Hör-Screening: Dieses wird bei Extremfrühchen wie mir automatisch gemacht, da wir doch anfällig für Hörprobleme sind. Und was soll ich euch sagen: Selbstverständlich habe ich den Test bestanden. Meine Mami hat auch nie an mir gezweifelt - im Gegensatz zu meinem Nani, meiner Grossmutter. Wenn Nani mit mir redete, schaute ich manchmal halt nicht automatisch in ihre Richtung. Wenn Mami mit mir redet, schaue ich bestimmt immer hin, denn diese Stimme kenne ich in- und auswendig. Deshalb liess sich Mami auch nicht gross verunsichern! Der Hörtest war da so eine Sache. Zuerst mussten wir über eine halbe Stunde warten. Danach war ich schon wieder ziemlich müde; spätestens nach 2 Stunden Wachsein am Stück brauch ich meinen Schönheitsschlaf. Deshalb hab ich am Anfang bei der Frau Doktor nicht ganz so toll mitgemacht. Sie kam da mit so komischen Dingern und machte neben meinem linken und neben meinem rechten Ohr so ulkige Geräusche. Zuerst hab ich überhaupt nicht hingeschaut; das hat mich nicht gross interessiert. Was soll ich auch immer hingucken, wenn ich doch lieber schlafen möchte. Als die Frau Doktor dann jedoch Musik neben meinen Ohren abgespielt hat, hab ich sofort mit grossen Augen ganz genau hingeguckt. Musik, das bekomm ich doch immer am Abend zum Einschlafen. Da hat sie also doch mitgekriegt, dass ich schlafen möchte! Doch irgendwie hatte sie es wohl doch nicht so richtig kapiert, denn sie hat mich noch ein Weilchen lang mit anderen Geräuschen unterhalten, Nun ist auch dieses Thema für uns abgehäkelt; ich höre genauso gut wie ihr alle auch.
Das wärs nun mal wieder von mir. Bis dann, euer Remo
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| 12.2.2004 | Komme gerade aus dem Spital zurück - ohne Remo, der muss dort bleiben. Seit letzter Nacht hustet er, tief aus den Bronchien raus. Am Morgen atmete er noch einigermassen gut. Aber es wurde zunehmend schlimmer und am Abend hat er schon halbwegs geröchelt (ich war arbeiten und wusste nicht, dass er so schlecht atmete). Kurz dem Kinderarzt telefoniert, welcher uns postwendend ins Spital schickte. Dort wurde er dann eingehend untersucht. Meinem Kleinen gings nicht mehr so ganz gut; er hat auch angefangen zu jammern. Es hiess dann: ne Bronchitis, eventuell gar eine Lungenentzündung. Möglicherweise das RSV-Virus. Ein Schnelltest dazu war zwar negativ, ganz ausgeschlossen ist es jedoch nicht. Jedenfalls ists ganz sicher irgendein Virus. Nun muss er im Spital unter Beobachtung bleiben, muss alle 4 Stunden mit dem Pari-Boy inhalieren und weint jämmerlich, wenn er zwischendurch bei den Hustenattacken wieder mal fast keine Luft kriegt. Morgen wissen sie vielleicht Genaueres; sie haben heute eine Blutentnahme gemacht. Und: Die Luana hat dasselbe auch; sie hats jedoch schon vorgestern gekriegt. Nun musste ich mein krankes Mädchen meinen Eltern zum Übernachten abgeben. Mein Herz tut weh. Luana wollte unbedingt bei mir bleiben, da es ihr ja auch nicht so gut geht. Aber was soll ich machen, ich konnte sie nicht auch mit ins Spital nehmen. Und ich hatte keine Ahnung, wie lange wir dort sein würden. Nun hab ich mal eine ruhige Nacht vor mir im Gegensatz zur vorderen, wo mich mein krankes Mädchen ein paar Mal in der Nacht aus den Federn geholt hat. Ich meld mich dann irgendwann mal wieder. Keine Ahnung, wie dies weiter geht. Muss ja morgen ins Spital und muss auch mein Mädchen wieder zu mir holen.
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| 13.2.2004 | Meinen beiden Kleinen gehts noch nicht viel besser, sie haben beide eine Bronchitis mit leichtem Fieber. Remo muss weiterhin im Spital bleiben - zur Überwachung, falls sich sein Zustand verschlechtern sollte. Die Auswertung der Blutentnahme von gestern ergab, dass Remo zum Glück keine Entzündung hat - also wird er wohl um die Lungenentzündung drum herum kommen. Aber auch die Bronchitis macht ihm zu schaffen. Er hustet tief aus den Bronchien raus und jammert immer mal wieder. Auch trinkt er immer wie schlechter (ist doch normal wenn man krank ist) - aber nun drohen die Ärzte mit einer Magensonde, wenn Remo weiterhin so schlecht trinkt. Hoffentlich fängt er sich da wieder, denn ich weiss ja noch gut, wie unangenehm dieses Röhrchen in der Nase ist. Immerhin war die Sauerstoffsättigung bis jetzt immer gut. Remo atmet zwar mühsam, bei jedem Atemzug ziehts ihm die Lunge richtig ein und er macht laute Atemgeräusche, aber offenbar reicht dies gut aus. Jedenfalls muss er mit seiner angeschlagenen Lunge sicher noch ein paar Tage im Spital bleiben. Heute hab ich ihn 3 mal besucht, das 3. Mal zusammen mit Luana, welche ich am späten Nachmittag wieder zu mir geholt habe (sie war bei meinen Eltern). Obwohl sie auch krank ist, bin ich extra mit ihr noch mal ins Spital, damit sie sieht, wo der kleine Remo ist. Nicht dass sie auf einmal Panik hat, er wäre nicht mehr bei uns. Bei Remo über Nacht bleiben kann ich nicht. 24 Stunden non stopp im Spital halt ich nicht aus, das geht mir ans Fleisch. Und in der Nacht schläft mein Kleiner meistens von 21.30 bis 8 Uhr morgens durch, da braucht er mich nicht neben sich. Es ist für uns beide besser, wenn ich hier schlafen kann und am nächsten Tag einigermassen ausgeschlafen wieder bei ihm bin. Leider hat er letzte Nacht einen unangenehmen Bettnachbarn gekriegt. Einen knapp 2 jährigen Jungen, welcher den ganzen Tag lang nur flennt und rum schreit. Das hilft uns natürlich auch nicht gerade, macht uns nur noch kaputter. Remo muss nun alle 4 Stunden 10 Minuten lang feucht inhalieren. Das mag er überhaupt nicht, er wehrt sich heftig und weint bitterlich. Aber da muss er nun durch, denn das Medikament hilft ihm schon, der Schleim in den Bronchien löst sich. So, muss nun ins Bett, bin k.o. von diesem Tag.
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| 15.2.2004 | Mein Mann ist jetzt bei Remo, so kann ich mal wieder ein bisschen von uns berichten. Gestern gings Remo nicht so gut - er hatte Fieber und war den ganzen Tag weinerlich. Auch hat er viel zu wenig getrunken. Statt seiner 150 ml hat er mit Müh und Not nur 20 ml pro Mahlzeit runter gewürgt. Es hat ihn einfach zu sehr angestrengt, gleichzeitig zu atmen und zu trinken und dazwischen auch mal immer wieder zu husten. Damit er nicht völlig austrocknet, wurde er gestern Abend sondiert. Nun trinkt er so viel (oder eher so wenig) wie er kann, den Rest kriegt er durch die Magensonde. Am Abend hat er dann wieder lauter und mit Widerstand geatmet, er war schon ganz schlapp von den ganzen Anstrengungen. So haben die Ärzte den Inahlierrhythmus verkürzt: seit letzter Nacht muss er nun alle 2 Stunden feucht inhalieren. Mittlerweilen wehrt er sich nicht mehr dagegen, er ergibt sich wohl seinem Schicksal. Heute gehts uns allen wieder ein bisschen besser. Remo atmet besser als gestern und auch mit dem Trinken macht er kleine Fortschritte. Vielleicht kann ich ihn ja in den nächsten Tagen mal nach Hause nehmen und hier weiter pflegen (arbeiten gehe ich sicher nicht, auch wenn ich nur 3 Tage im Jahr zur Betreuung der kranken Kinder bezahlt kriege). Nun warte ich darauf, dass mein Mann heim kommt und ich wieder zu meinem Kleinen gehen kann. Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Heute wollte ich eigentlich feiern, dass Remo vor genau einem halben Jahr nach 102 Tagen Spitalaufenthalt endlich zu uns nach Hause kommen durfte. Gefeiert wird jetzt nicht, wir haben alle Sehnsucht nach unserem Kleinen.
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| 17.2.2004 | Der Austritt steht noch nicht gerade an, aber so lange kanns nun auch nicht mehr gehen. Remo gehts alles in allem besser als am Wochenende. Er hustet nicht mehr so viel und hat auch kein Fieber mehr. So langsam kehrt wieder etwas Energie in den kleinen Mann zurück, bald ist er wieder der Alte. Nur mit dem Trinken wills nicht immer so ganz klappen. Heute Morgen wollte der Kleine partout nichts trinken. Also wurde ihm alles über die Sonde eingefüllt. Keine 3 Minuten später war alles schon wieder draussen: Auf meinen Hosen, auf Luanas Hosen und zum grossen Teil am Boden. Da Remo ohnehin Austrocknungserscheinungen zeigt (eingefallene Fontanellen), ist es total wichtig, dass er gut trinkt. Das muss schon noch besser werden. Er ist im Gesicht immer noch etwas bleich, er atmet noch nicht ganz so, wie er sollte. Aber dies kommt in nächster Zeit sicher auch wieder. Was er immer noch hat: laute Geräusche beim Atmen. Die Ärzte meinten gestern sogar, Remo könnte eine Verengung der Atemwege haben. Also wurde er gestern geröntgt und alles genau untersucht. Der Befund ist negativ, mit der Luftröhre ist zum Glück alles in Ordnung. Nun hoff ich einfach, dass das Trinken möglichst bald hinhaut und dem Kleinen die Magensonde wieder gezogen werden kann. Und noch was anderes hoffe ich: Remo liegt auf der Infektabteilung. Hoffentlich brütet mein Kleiner dann nicht auf einmal den Infekt eines anderen Kindes aus - die Schwestern auf der Abteilung waren heute jedenfalls auch alle ein bisschen erkältet...
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| 18.2.2004 | Vielleicht morgen, hoffentlich morgen, wahrscheinlich morgen: Remo gings heute so gut, dass er, falls sich nicht noch was ergeben würde, morgen endlich wieder nach Hause kommen kann. Für mich war er heute wieder ganz der Alte; hat seinen Schoppen getrunken, hat mit mir geplaudert und hat mit den Schwestern geflirtet. Die Energie ist wieder in ihn zurück gekehrt; er zappelt im Bett rum, spielt mit seinen Glöcklein, einfach ganz der Alte. Am liebsten hätte ich ihn schon heute mit genommen, aber man muss ja nichts überstürzen. Morgen nun wird noch einmal mit den Lungenspezialisten diskutiert, wie wir Remo zu Hause weiter therapieren: Er muss sicher weiterhin inhalieren; die Ärzte sagen mir dann noch, ob feucht oder trocken und vor allem wie oft ich dies machen muss. Und morgen kommt bestimmt auch diese Magensonde weg; Remo trinkt ja jetzt wieder besser, da benötigt er diesen künstlichen Eingang nicht mehr.
Wir wünschen dir für die nicht gerade einfache Zeit viel Mut und Kraft. Schon bald steht der Frühling vor der Tür und mit deiner Sonne im Herzen wird der Remo ganz sicher auch die Sonnenstrahlen von draussen geniessen können. Liebe Grüsse und wir freuen uns wenn du wieder bei uns sein kannst.
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| 19.2.2004 | Remo muss leider noch eine Nacht länger im Spital bleiben - nicht mal wegen ihm, sonder wegen den Ärzten. Vor 2 Tagen wurde Remo ein Lungenfunktionstest verordnet: Die immer noch kranke Lunge von Remo wird noch mal genauestens untersucht, und wir wissen dann auch, wie häufig und wie wir zu Hause weiter inhalieren müssen. Also: ich meld mich dann morgen Nachmittag oder Abend wieder mit meinem Jungen im Arm.
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| 20.2.2004 | Nun ist mein Kleiner auch endlich zu Hause. Mussten bis fast 14 Uhr im Spital bleiben. Luana wurde immer wie aufgedrehter (wie gut konnte ich ihr nachfühlen). Hab dann der Schwester gesagt, der Arzt solle jetzt endlich kommen, ich würde es mit Luana nicht mehr länger dort aushalten - Der hatte dann ein Einsehen und kam endlich fürs Austrittsgespräch... Und der Lungenfunktionstest am Morgen: Das war der grösste Witz. Für diesen Test müssen die Babies schlafen. Hab den Schwestern schon im Voraus gesagt, dass dies bei Remo kein Problem sei, der schlafe viel. Hätte ich wohl besser nicht sagen sollen: Sie haben 2 Stunden lang versucht, ihn zum Schlafen zu bringen, und er wollte nichts davon wissen (mit diesen fremden Gesichtern um ihn herum). Währenddessen hockte ich mit Luana 7 Stockwerke weiter oben rum und wartete, und wartete, und wartete... Dumm gelaufen, denn wenn ich dabei gewesen wäre, hätte dies mit dem Schlafen sicher geklappt. Heute morgen haben sie meinem Kleinen auch endlich die Magensonde gezogen. Und was macht er: trinkt noch weniger als die letzten Tage. Gerade mal 40 ml alle 4 Stunden würgt er runter. Ist natürlich viel zu wenig, aber ich bin mir sicher, dass er hier in seiner trauten Umgebung wieder seinen Trinkrhythmus finden wird. Jedenfalls hab ich dies mit dem schwachen Trinken nicht noch extra der Schwester gesagt, nicht dass sie ihn deswegen noch länger dort behalten hätten. Später kam dann mal eine Schwester vorbei um mir nahezulegen, mich unbedingt bei der Mütterberatung zu melden. Ich geb dem Remo zur Zeit immer noch Beba HA1. Das hat ihm bisher immer genügt. Die Schwestern meinten nur, das gebe man Babies bis höchstens 6 Wochen (!), nachher müsste man bereits umsteigen. Zum Glück kenne ich auch die Meinungen erfahrener Mütter und weiss, dass es so falsch auch nicht sein kann. Remo hat in der letzten Woche 100 Gramm abgenommen. Nun, dies liegt sicher nicht an einer falschen Ernährung sondern dadurch, dass er krank war.... Noch später kam dann mal der Arzt vorbei, um Remo abzuhören. Remo hustete wieder mal, so wie er es in den letzten Tagen getan hat. Daraufhin meinte der Arzt, Remos Husten würde sich genauso anhören, als wenn er das RSV-Virus hätte. Aber er sei ja daraufhin getestet worden, er hätte es ja nicht. Dazu sage ich nur: so was von unsensibel. Merkt der denn nicht, dass er mit solchen Worten eine Mutter verunsichert? Also cool bleiben und Nerven im Zaum halten.
Und hier noch seine aktuellen Daten: So, das hat jetzt nicht immer so positiv getönt wie auch schon, hatte aber heute einen ziemlich nervigen Tag im Spital. Freu mich auf alle Fälle, dass wir hier wieder komplett sind.
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| 2.3.2004 | Gestern hat Remo wieder zu Husten begonnen und ich hab mir schon langsam wieder Sorgen gemacht. Bei ihm genügt wenig und er muss zur Überwachung wieder ins Spital. Nun ist bereits wieder besser geworden, es scheint wirklich nur ein bisschen Husten zu sein :-). Heute morgen waren wir im Spital in der Pneumologie-Sprechstunde zur Nachkontrolle nach dem Spitalaustritt. Und wies halt in den meisten Fällen so ist: Natürlich hat Remo während der ganzen Untersuchung kein einziges Mal gehustet und so konnten mir die Ärzte auch nichts darüber sagen. Noch im Wartezimmer hatte mein kleiner Lausbub kurz mal richtig fest gehustet, so dass gleich alle Mütter mit Kindern einen Meter zur Seite gerutscht sind um sich ja nicht anzustecken ;-). Die Ärzte haben meinen (62 cm) Kleinen mit dem Stethoskop abgehorcht, haben seine Sauerstoffsättigung überprüft und waren alles in allem sehr zufrieden mit ihm. Sie meinten sogar, dass ich das Inhalieren nun strecken könne auf 2 mal täglich statt wie bisher 3 mal täglich. Wenn sich Remo weiterhin gut mache, könne ich dann vielleicht im Sommer gar ganz mit dem Inhalieren aufhören und müsste dann erst vor dem nächsten Winter wieder damit beginnen. Denn die chronische Lungenkrankheit wird er ja weiterhin noch haben, so schnell wächst die sich nicht aus. Und: Die Ärzte meinten sogar, dass es für mich ja eigentlich nichts bringen würde, meinen Kleinen alle paar Monate wieder ihnen zu zeigen und sie würden mir immer nur bestätigen, dass alles in bester Ordnung sei (mit der Einschränkung der bekannten chronischen Lungenkrankheit). So erlassen sie mir die künftigen Pneumologie-Kontrollen, wir haben ja sonst noch genug andere - nur wenn Not am Mann sei soll ich nach Rücksprache beim Hausarzt wieder bei ihnen vorbeischauen. Und sie bestätigten mir einmal mehr, was für ein grosses Glück ich mit meinem Kleinen habe. Normalerweise haben Babies circa jeden Monat einen kleineren oder grösseren Infekt. Remo hatte in den letzten 6 Monaten gerade mal einen, da kann ich mich sehr glücklich schätzen. So, aufschnauf, der Weg führt wieder bergauf.
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